Hockenheimring

Rennschnecken auf dem Hockenheim-Ring

Ganz hat es für die Rennschnecken der SpVgg Siefersheim nicht gereicht. Der Rundenrekord der Formel I-Boliden blieb unangetastet. Dennoch liefen die Rennschnecken bei kühler, aber durchaus lauffreundlicher Witterung zu ansehnlichen Zeiten und Platzierungen.
Vorneweg die Jüngsten:
Über 350m liefen unter 134 meist älteren Mitbewerbern die beiden sechsjährigen  Anton Kaiser und Chiara Canizales auf die Plätze 15 und 34. Dabei brauchten sie beiden Lauftalente knapp anderthalb Minuten für die Strecke. Manch erwachsene Rennschnecke wäre bei diesem Tempo schon ins Schnaufen gekommen. Die beiden nächstälteren Rennschnecken Lauro Canizales (8Jahre) und Jan-Philipp Wirth (12 Jahre) trieben sich in einem spannenden Zweikampf über die 1100m lange Strecke. Lauro hatte letztendlich 3 Sekunden Vorsprung. Die Zeiten mit knapp über 5 Minuten sind wirklich schnell.
5km lang war die Distanz, die die beiden Rennschnecken Joachim Wirth und Frank Schuler angingen. Die erhoffte Zeit lag bei etwa 21 Minuten. Joachim blieb vier Sekunden über den 21 Minuten und musste sich in diesem Lauf geschlagen geben, weil Frank mit 20min 13 sec über die Ziellinie lief.
Wesentlich größer war das Feld der Rennschnecken auf der Strecke über 10 km, bei der es galt, den Grand-Prix-Kurs zweimal zu umrunden. Am Start standen Melanie Kaiser, Anja Schneider, Sandra Wirth, Dieter Dapper, Holger Fischborn, Erik Geibel, Andreas Hatzenbühler, Gerhard Schäfer und nochmals Frank Schuler. Mit hohem Tempo wurde gestartet, weil einige Rennschnecken zum Saisonschluss nochmals persönliche Bestzeiten laufen wollten. Melanie unterbot in Begleitung von Sandra die angestrebte Zeit von einer Stunde mit 58 min und 15 min deutlich. Auch Holger hatte mit Frank einen Tempomacher dabei und konnte mit 44min 40 sec erstmals unter 45 Minuten bleiben. Allen voran stürmte Andreas mit einer 44er Zeit ins Ziel. Nicht weit dahinter Gerhard und Anja, die in einem spannenden Kopf an Kopf-Rennen die Marke von 48 Minuten unterboten. Nicht weit dahinter kamen Erik Geibel mit 52.07 und Dieter Dapper mit 52.38 ins Ziel. Damit konnten beide ihre persönlichen Bestzeiten nochmals steigern.
Diese guten Zeiten trugen bei zur gelösten Stimmung nach dem Lauf. In gemeinsamer Sitzung wurden die verbrauchten Kalorien je nach Geschmack durch Kuchen oder Würstchen ersetzt. Selbst die harte Wurstpelle konnte dem Kampfgeist der Rennschnecken widerstehen und musste sich geschlagen geben.
Langsam klingt die Saison aus. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Rennschnecken auf die faule Haut legen. In jetzt etwas ruhigeren Läufen wird im nahenden Winter die Grundlage für eine neue Saison 2013 und die letzten anstehenden Läufe gelegt. Es ist also eine gute Zeit, in den Laufsport einzusteigen oder wiedereinzusteigen. Die Angebote der Rennschnecken sind vielfältig um unter www.dierennschnecken.de abzurufen. Wir würden uns insbesondere freuen, wenn neue Läuferinnen und Läufer zu der Gruppe der 12- bis 16-Jährigen dazu stoßen, die freitags zwischen 16.00 Uhr und 17.30 Uhr in Siefersheim trainiert